Leben 2.0

21 Feb, 2009

FavoBlogs #2: Christian Spannagel und sein Blog

Posted by: saarlodri In: FavoBlogs| Studium

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nein, ich bin nicht vom Erdboden verschwunden :grins:. Ich hatte, wie im Blog bereits angekündigt, einige Klausuren vor mir und konnte deshalb die letzten Wochen nur in sehr unregelmäßigen Abständen mein Blog am Leben erhalten. Aber jetzt bin ich wieder da und habe Zeit zum Bloggen mitgebracht :froi: . Weiter geht es heute mit meiner FavoBlog-Aktion, die ich vor fast genau einem Monat ins Leben gerufen habe. Hier möchte ich meine absoluten Lieblingsblogs vorstellen, sozusagen meine entdeckten Schätze im Web 2.0 :P .

Angefangen hatte ich vor einem Monat mit Nadines Blog her-life.com und heute möchte ich euch die Person Christian Spannagel incl. Blog vorstellen :-) . Christian ist Juniorprofessor an der PH Ludwigsburg am Institut für Mathematik und Informatik. Sein Forschungs-Schwerpunkt liegt dabei auf der Mathematik- bzw. Informatikdidaktik. Diesen Tatsachen ist es auch zu verdanken, dass ich Christian kennengelernt bzw. sein Blog entdeckt habe. Denn, wie ihr vielleicht wisst, bin ich Lehramtsstudent mit der Fächerkombi Mathematik und Informatik. Schon aus diesem Grund ist Christians Blog sehr interessant für mich. Ihr wollt nun wahrscheinlich wissen, warum die Person Christian Spannagel und sein Blog auch für euch so interessant sein sollen? Nun, dafür gibt es mehrere Gründe. Ich sehe in Christian einen Pionier auf dem Gebiet “Web 2.0 und Schule/Unterricht”. Aber nicht nur er, sondern viele weitere Menschen, haben in den letzten Monaten im Web auf sich und dieses große Thema aufmerksam gemacht. Manch einer von euch hat es vielleicht per Twitter mitbekommen oder in verschiedenen Blogartikeln. Viele von euch vielleicht auch überhaupt nicht.

Um allen meinen Lesern gerecht zu werden, habe ich deswegen ein schriftliches Interview mit Christian geführt, in dem ich ihn zu seiner Person, seinem Blog und den Geschehnissen der letzten Monate befragt habe. Das Interview wurde zwar etwas lang, denn Christian ist auf alle meine Fragen ausführlich eingangen. So seid ihr nach dem Interview über alles genaustens informiert.

1. Frage: Hallo Christian vielen Dank, dass du dich zu diesem
Interview bereit erklärt hast. Ich kenne dich ja schon etwas länger,
aber viele meine Leser/innen wahrscheinlich nicht. Könntest du dich
deshalb in ein paar Worten meinen Lesern vorstellen?

Na klar! Ich bin Juniorprofessor im Bereich Informatik- und Mathematikdidaktik
an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Ich interessiere mich vor allem
für den Einsatz von Computern und des Internets an Schulen und Hochschulen. Ganz
besonders spannend finde ich den Einsatz von Web-2.0-Anwendungen wie Weblogs
und Wikis zum Lernen und Lehren. In meinen Lehrveranstaltungen versuche ich,
die Lehramtsstudierenden mit Hilfe dieser Technologien “aus der Reserve zu locken” und
in spannende Projekte einzubinden. Dabei sollen sie am eigenen Leib den Nutzen
und die Möglichkeiten dieser Werkzeuge erfahren und Modelle für deren Einsatz
an der Schule live erproben.

2. Frage: Was ist deine persönliche Motivation zum Bloggen und um was
genau geht es in deinem Blog
?

Das ist eine schwierigere Frage als es zunächst aussieht. Ich nutze mein Weblog
für ganz viele Sachen. Zum einen ist es mein persönliches Sprachrohr in die Welt.
Ich schreibe die Dinge auf, mit denen ich mich gerade gedanklich beschäftige,
und teile sie allen mit, die sich dafür interessieren. Dabei geht es im Wesentlichen
um das Thema “Lernen und Lehren” ganz allgemein, und im Speziellen um E-Learning, Bildungsinformatik
und Mathematiklernen. Ganz oft kommen dabei Themen rund um das Web 2.0 zur Sprache, einfach
weil mich dies momentan am meisten beschäftigt. Durch das Schreiben bekomme ich oft ganz neue
Gedanken – mein Weblog ist somit ein “Denkwerkzeug”.

Eine weitere Funktion meines Weblog ist, dass ich
Feedback von den Lesern meines Blogs haben möchte. Das schätze ich ganz besonders: Man sollte
meiner Ansicht nach heute nicht mehr im stillen Kämmerlein sitzen und irgendwelche Dinge
aushecken. Man kann so viele tolle Anregungen von anderen bekommen und hat so die Chance,
sein eigenes Denken zu korrigieren. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich “offenbart”.
Dann nutze ich mein Weblog, um meine eigenen Lehrerfahrungen zu reflektieren. Wenn ich mal
etwas Neues in meinen Lehrveranstaltungen ausprobiert habe, dann berichte ich darüber in meinem
Weblog
. Auch hier bekomme ich häufig sehr wertvolles Feedback. Darüber hinaus beantworte ich manchmal
inhaltliche Fragen, die ich von Studierenden per E-Mail geschickt bekommen habe, in meinem Weblog.
Warum sollte ich diese Antwort in einer 1-zu-1-Kommunikation beantworten? Wenn ich sie in meinem
Weblog
gebe und der fragenden Person den Link schicke, dann hat nicht nur sie was davon, sondern
auch ganz viele andere. Und die können auch noch kommentieren und somit wiederum mein Denken
beeinflussen. Das Weblog ist also ein hervorragendes Medium, um “gemeinsam zu denken”.


3. Frage: In deinem Blog beschäftigst du dich ja in der letzten Zeit
vermehrt mit dem Thema LDL. Was genau ist LDL und was fasziniert dich
daran?

LdL heißt “Lernen durch Lehren” und ist eine Unterrichtsmethode, die von Jean-Pol Martin
entwickelt worden ist. Jean-Pol habe ich auf dem EduCamp kennen gelernt. Das ist eine Tagung,
die sich eigentlich um das Web 2.0 dreht. Beim genaueren Hinsehen bemerkt man aber, dass das
Web 2.0 und LdL ganz viele ähnliche Merkmale haben. Bei LdL unterrichten sich die Schüler
gegenseitig. Das darf man sich nicht referatartig vorstellen, sondern eher so: Die Schüler
sitzen in einem Kreis und diskutieren interessante Themen. Dabei übernehmen Schüler z.B.
die Gesprächsführung. Oder sie präsentieren ihren Mitschülern bestimmte Inhalte, die anschließend
gemeinsam besprochen werden. Oder sie bereiten Hausausgaben vor, die von den anderen bearbeitet
werden müssen, und dann leiten sie die Besprechung der Ergebnisse. Dabei herrscht also eine sehr
offene, anregende, diskussionsfördernde Stimmung. Dabei macht es auch nichts, wenn man Quatsch sagt -
die anderen Schüler können einen ja berichtigen. Der Lehrer rügt diese Fehler auch nicht oder gibt schlechte
Noten dafür – er ist mehr “Regisseur” oder “Souffleur” und unterstützt die Schüler in ihrer gemeinsamen Arbeit
und in ihren Diskussionen. Hierin liegt auch die Gemeinsamkeit mit dem Web 2.0:
In beiden Umgebungen können Menschen ihre Gedanken äußern, mit anderen in Kontakt treten und “gemeinsam
denken” oder sogar Projekte gemeinsam durchführen.

4. Frage: In der letzten Zeit gab es ja einen riesigen Hype um LDL und
Web 2.0 im Unterricht, woran du ja auch nicht ganz unschuldig
bist :-) . Könntest du diese unglaubliche Entwicklung der letzten
Monate für meine Leser/innen (kurz) zusammenfassen?

Kurz? Keine Chance. :-) Ok, ich versuchs. In meinem Seminar “Didaktik des Informatikunterrichts”
haben wir uns ganz zu Beginn mit LdL beschäftigt – das Ganze natürlich im Web 2.0.
Da wir das also öffentlich gemacht haben, sind ganz viele Menschen auf uns aufmerksam
geworden und haben mit uns gemeinsam diskutiert. Unter anderem war darunter auch Jean-Pol,
der uns sogar im Seminar einen Überraschungsbesuch abgestattet hat. Darauf hin waren meine
Studierenden so Feuer und Flamme für LdL, dass sie Jean-Pols Schulklasse einen Besuch abstatten wollten,
um deren Unterricht zu filmen und zu dokumentieren. Lutz Berger, ein bekannter Medienproduzent aus
Heidelberg, hat uns dabei begleitet. Nils van den Boom, ein Referendar aus Bonn, ist ebenfalls auf
unser Seminar aufmerksam geworden, was dazu geführt hat, dass wir gemeinsam mit ihm Möglichkeiten für
LdL im Informatikunterricht erarbeitet haben. Wir haben also durch die Öffnung des Seminars mit Hilfe
von Web-2.0-Anwendungen plötzlich interessante Projekte mit Menschen außerhalb des Seminars durchgeführt.
Das wiederum hat meine Studenten derart begeistert, dass sie die Maschendraht-Community gegründet haben. Unter
der Federführung von Melanie Gottschalk und Ulrike Kleinau wurde praktisch über Nacht eine Community aus
dem Boden gestampft, die sich für die Vernetzung von Schule, Forschung und Wirtschaft mit Hilfe von
Web-2.0-Anwendungen einsetzt (unter anderem nach unserem Seminarmodell). Und der im Web dokumentierte
Unterrichtsbesuch bei Jean-Pol hat ebenfalls derart große Wellen in den Communities geschlagen,
sodass wir uns entschieden haben, am 9. Mai einen LdL-Tag in Ludwigsburg zu veranstalten. Hierzu haben wir wiederum
eine Community ins Leben gerufen – wieder mit durchschlagendem Erfolg. Wer an diesen Communities interessiert ist,
der ist herzlich eingeladen, sich bei http://maschendraht.mixxt.de und bei http://ldl.mixxt.de anzumelden und
einfach mitzumachen!

5. Frage: Du bist ja zudem täglich am Zwitschern (Twitter). Welche
Vor- und Nachteile hat deiner Meinung nach dieser Dienst?

Twitter hat für mich ganz viele Vorteile. Beispielsweise lassen sich Informationen schnell und einfach
verbreiten. Twitter war maßgeblich beteiligt an der Verbreitung unserer Seminarprojekte. Wenn man als Dozent oder
Lehrer in Twitter vernetzt ist, kann man schnell interessierte Menschen auf seine Projekte aufmerksam machen -
und vielleicht macht ja sogar der eine oder die andere mit! Darüber hinaus hilft mir Twitter, mit ganz vielen
Menschen “meinen Tag zu verbringen”, auch wenn man nur lose miteinander kommuniziert. Das ist sehr schwierig zu
beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt. Egal wo ich mich befinde – zu Hause, am Arbeitsplatz, in der S-Bahn -
da ich auch per Handy twittere, habe ich immer ganz viele Menschen, mit denen ich mich in unterschiedlicher Weise
verbunden fühle, “um mich herum”. Man bildet so eine große Community, die sich über alles Mögliche austauscht
und so immer weiter zusammenwächst.

Wie jedes Medium hat natürlich auch Twitter Nachteile. Durch die sehr einfache Möglichkeit, Informationen zu
veröffentlichen, läuft vielleicht manch einer in Gefahr, mehr über sich zu veröffentlichen, als er eigentlich
“will” – man denkt eben nicht bei jeder 140-Zeichen-Mitteilung nach, ob dieser Text jetzt wirklich für die
Öffentlichkeit bestimmt ist oder nicht. Aus meiner Sicht spielt dies aber eine eher untergeordete Rolle – die
Nachrichten verschwinden doch nach gewisser Zeit unter den unglaublich vielen anderen Nachrichten (auch wenn sie
natürlich theoretisch noch über Suchmaschinen gefunden werden könnten).

6. Frage: Das Thema Web 2.0 im Schulunterricht spielt ja (wie oben
schon erwähnt) eine wichtige Rolle in deinem Blog. Was genau kann der
Einsatz von Web 2.0 – Anwendungen am Unterricht deiner Meinung nach
verbessern? Wo siehst du die Vorteile?

Das Web 2.0 hat meiner Ansicht nach ein riesiges Potenzial in der Öffnung von Unterricht: Schülerinnen und Schüler
können über das Web mit Menschen außerhalb ihrer Schule kommunizieren und gemeinsam Projekte durchführen. So können
beispielsweise Schüler einer Klasse mit Schülern in einer anderen Schule in einem anderen Land ein politisches
Ereignis (wie beispielsweise die Wahl des US-Präsidenten) diskutieren und gemeinsam die geschichtlichen und politischen
Hintergründe in einem Wiki erarbeiten. Dabei haben die Schüler die Möglichkeit, sich mit der Sichtweise von Schülern in anderen
Ländern direkt auseinanderzusetzen und gemeinsam voneinander zu lernen. Das ist aber nur ein mögliches Beispiel -
es lassen sich ganz viele Szenarien erfinden, wenn man als Lehrer mutig ist und das “Risiko” eingeht, seinen Unterricht
nach außen zu öffnen. Wenn die Schüler dann schließlich Projekte im Web durchführen, dann kann man daran auch den Erwerb
zahlreicher Kompetenzen verankern wie beispielsweise Medienkompetenz und Sozialkompetenz. Und aus der Projektarbeit mit
Menschen außerhalb der Schule können sehr motivierende und nachhaltige Lernsituationen entstehen!

7. Frage: Apropos Web 2.0. Wo bist du überall im Web 2.0 unterwegs?

O wei. Bei Twitter, Wikiversity, Facebook, XING, wordpress, pageflakes, youtube, flickr, mixxt, brightkite,
rememberthemilk, citeulike, delicious, furl, friendfeed – um nur einige Dienste zu nennen. :-) Ich probiere wirklich
alles aus, um zu sehen, welche neuen Möglichkeiten sich für mich durch die Nutzung dieser Dienste ergeben. Bei den meisten
Diensten bin ich unter dem Nutzernamen cspannagel zu finden. Wer möchte, kann mich gerne “frienden” oder “followen”.

8. Frage
: So… ich danke dir für dieses Interview. Gibt es noch
etwas, was du allen interessierten Lesern mit auf den Weg geben
möchtest?

Ja, natürlich! Wer sich für den Einsatz von Web 2.0 in Schule und Hochschule interessiert und innovative Konzepte entwickeln
und durchführen will, der sollte sich unbedingt in der Maschendraht-Community anmelden und dort mitmischen – es gibt
viele Dinge zu tun, die wir nur gemeinsam tun können!

Ende des Interviews

Ich denke nun habt ihr einen ungefähren Eindruck von der Person Christian Spannagel, seinem Blog und der Methode “Lernen durch Lehren” (kurz: LDL) gewinnen können. Nun möchte ich mich Christians Worten anschließen und allen Interessierten vier Internetadressen mit an die Hand geben, die ihr euch unbedingt anschauen solltet.

  1. Christians Blog
  2. Die Maschendraht-Community
  3. Die LDL-Community
  4. Christian Spannagel bei Twitter

Außerdem möchte ich alle ermutigen bei den oben genannten Aktionen mitzuwirken. Bringt euch mit ein! Das Web 2.0 heißt nicht umsonst “Mitmach-Web”. Ihr habt Ideen oder Vorschläge? Dann meldet euch bei den oben genannten Communitys an und macht mit.

Außerdem kann ich euch nur empfehlen Christians Blog regelmäßig zu besuchen oder als Feed zu abonnieren. Aber auch der direkte Kontakt zu Christian ist empfehlenswert: Er ist ein sehr netter Mensch mit vielen Ideen und großem Interesse an neuen Möglichkeiten Web 2.0 und (Hoch-)Schule miteinander zu verknüpfen. Ich bin froh, dass es die Möglichkeiten des Web 2.0 gibt und ich ihn durch Twitter kennengelernt habe. Wirklich ein toller Mensch!

Also haut in die Tasten!

MfG euer Andreas

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8 Responses to "FavoBlogs #2: Christian Spannagel und sein Blog"

1 | FavoBlog bei Leben 2.0 « chrisp’s virtual comments

Februar 21st, 2009 at 20:12

Avatar

[...] zu bloggen, über LdL, Maschendraht und Web 2.0. Das Ergebnis kann man in seinem Blog lesen: Favoblogs #2.  Vielen Dank, [...]

2 | Christian Spannagel

Februar 21st, 2009 at 21:34

Avatar

Vielen Dank nochmals für das Interview! Ich fühle mich sehr geehrt – wenn auch zu viel gelobt. ;-)

Liebe Grüße,

Christian

3 | saarlodri

Februar 21st, 2009 at 22:36

Avatar

@Christian Spannagel: Dankeschön. Aber ich bin mir sicher, dass du das Lob verdient hast! Mach weiter so!

LG Andreas *grins*

4 | CS: “Web2.0 und LdL haben ähnliche Merkmale.” « Jeanpol’s Weblog

Februar 22nd, 2009 at 06:42

Avatar

[...] Aus dem Blog von Andreas (andi1984 ): Interview mit Christian Spannagel [...]

5 | Leben 2.0 » Blog-Archiv » Was sind die besten Lehrerblogs 2009?

April 4th, 2009 at 22:35

Avatar

[...] unter den Experten ist auch Christian Spannagel, der sich hier incl. Blog einmal bei meiner derzeitigen FavoBlogs-Aktion vorgestellt hat. Auch sein Blog kann ich nochmals allen weiterempfehlen! Nun die Frage an euch: [...]

6 | Leben 2.0 » Blog-Archiv » Vernetzt euch!

April 29th, 2009 at 10:06

Avatar

[...] (Auszug aus einem FavoBlogs-Artikel) [...]

7 | Leben 2.0 » Blog Archive » Vernetzt euch!

November 26th, 2009 at 16:28

Avatar

[...] (Auszug aus einem FavoBlogs-Artikel) [...]

8 | Leben 2.0 » Blog Archive » Was sind die besten Lehrerblogs 2009?

November 26th, 2009 at 16:47

Avatar

[...] unter den Experten ist auch Christian Spannagel, der sich hier incl. Blog einmal bei meiner derzeitigen FavoBlogs-Aktion vorgestellt hat. Auch sein Blog kann ich nochmals allen weiterempfehlen! Nun die Frage an euch: [...]

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