Leben 2.0

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Mein Bloggerjahr 2010 möchte ich mit einer tollen Blogaktion von Melanie Unbekannt eröffnen. Dabei ruft Melanie dazu auf 5 Fragen bzgl. des Themas Schule zu beantworten. Da ich in diesem Jahr sowieso die Themen Web 2.0 & Schule weiter vereinen möchte, kommt mir diese tolle Aktion gerade gelegen.

1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?

Schwierige Frage, da es so viele verschiedene, gute und schlechte Erinnerungen an meine Schulzeit gibt. Aber überwiegend erinnere ich mich an besondere Momente bei Klassenfahrten oder ich denke an Lehrer/innen die nun Vorbilder für mich in meiner Lehramtsausbildung sind.

Es gab einige tolle Momente wie Zeugnisverleihungen, Klassenfahrten oder den Abistreich, aber auch Zeitspannen wie die Abi-Vorbereitungszeit, die sehr, sehr stressig waren. Aber im Nachhinein überwiegen die positiven Gefühle und Momente.

2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?

Also in meiner Schulzeit wurden (abgesehen vom Informatikunterricht ;-) ) die klassischen “Schulmedien” wie Tafel, Heft, Block, Overhead-Projektor genutzt. An speziellen Tagen durfte man auch das Medium Video hinzuzählen ;-) .

Selbst nutzte ich darüber hinaus natürlich zu Recherchezwecken das Internet.

3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?

Da ich selbst in einer solchen Ausbildung z.Zt. bin, berichte ich an dieser Stelle einfach mal von meinen eigenen Erfahrungen. Ein Hauptaspekt ist für mich was gelehrt wird! Ich denke diesbezüglich muss noch einiges angepasst werden. Dies ist zum Teil schon in den neueren Studienordnungen geschehen, aber ich denke der Anpassungsprozess ist an dieser Stelle noch nicht abgeschlossen.

Klar muss das (Fach-)Wissen einer Lehrkraft größer und ausgebildeter sein, als das der SuS (Schülerinnen und Schüler). Daher ist es meiner Meinung notwendig in der Lehrerausbildung auf den Inhalten der Lehrpläne aufzubauen und die Lehrpläne als Grundstein der Lehrerausbildung zu sehen. Damit meine ich nicht, sich immer nur auf dem Schullevel zu bewegen, sondern auch Hochschulinhalte mit einzubeziehen, aber eben nur in einem gewissen Maße. Dies sollte auch so bleiben, da man durch diese Inhalte ein gewisses Metawissen erhält. Man erkennt Zusammenhänge in den Inhalten der Lehrpläne, die man zuvor als Schüler nie erkannt hätte. Man lernt neue Strukturen erkennen und durch das Verallgemeinern des Schulwissens kann man auch schneller mit neuen ähnlichen Inhalten umgehen.

So erging es zumindest mir in meiner bisherigen Lehrerausbildung. Aber dieses gewisse Maß an Hochschulinhalten wird meiner Meinung nach oft überschritten. Wie oben beschrieben, habe ich nichts gegen Hochschulinhalte, im Gegenteil: Ich halte sie für extrem sinnvoll und hilfreich.

Aber zumindest in meiner Ausbildung halte ich 60-80% der Inhalte des Hauptstudiums für “Zu viel”, da ich für diese Inhalte keinen Verwendungszweck in der Schule sehe und ich auch nicht erkennen kann, warum diese Inhalte hilfreich für meine Ausbildung als Lehrer sein sollen. Man sollte stattdessen mehr Zeit in Didaktik- und Erziehungswissenschaftsseminare stecken. Ich denke dies wäre sinnvoller.

Diese beschriebene Verstärkung didaktischer und erziehungswissenschaftlicher Inhalte wurde dank neuer Studienordnungen auch schon z.T. umgesetzt.

Summa summarum denke ich, sollte die Praxis noch weiter in den Vordergrund gestellt werden. Mehr Praktika und mehr Didaktik!

4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?

Generell finde ich es eine gute Idee und sehe viel Potential in diesen neuen “Medien”, allerdings kommt es hier auch auf das Einsatzgebiet an. Ich mache mir z.Zt. auch Gedanken darüber Web 2.0 Tools im Mathematikunterricht einzusetzen. Ein tolles Beispiel (jedoch im Hochschulbereich) finde ich die Vorlesung AnOrMaL von Christian Spannagel und Ulli Kortenkamp. Diese haben im Zuge der Vorlesung eine Flickrseite eingerichtet. Diese Seite sollen Studenten mit Bildern, die “Mathematik aus dem Alltag” zeigen, füllen. Finde ich persönlich sehr gelungen!

5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?

Dass Online Lernumgebungen die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen können, davon bin ich fest überzeugt! Allerdings sehe ich in diesen Lernumgebungen keinen Ersatz für die herkömmliche persönliche Nachhilfe vor Ort.

Zum Abschluss möchte ich an dieser Stelle noch zeigen, was Twitterer zum Thema Schule denken:



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Hallo zusammen,

ich bin nun schon über einem Jahr auf Twitter aktiv und habe mich bereits mehrfach mit dem Phänomen Twitter beschäftigt. Wie nutzen es die Menschen, warum wird es genutzt?

Dabei zeigte sich in einer Vielzahl von Statistiken (z.B. hier), dass ein großer Prozentsatz von Twitterern den Dienst nur passiv nutzen oder wenige Wochen/Tage nach der Anmeldung sich wieder abmelden oder die Accounts zu Twitterleichen verkommen lassen.

Ausgehend von dem Grundgedanken, dass jeder Mensch die Twittersphäre bereichern kann, habe ich nun eine Aktion genannt, die Twittereinsteigern helfen soll Fuß zu fassen in dieser, für sie, unbekannten “Welt”.

Das Hauptproblem sehe ich einfach darin, dass Twitterneulinge zunächst kein bestehendes Netzwerk haben und sich dieses erst mühsam aufbauen müssen. Viele haben nicht genügend Motivation um dies zu tun und es stellt sich ein demotivierendes Gefühl ein. Die betroffenen Personen sind frustriert und kehren Twitter den Rücken.

Das soll sich mit dem Zwitscherlotsen-Projekt ändern. Aktive Twitterer (die sog. Twitterlotsen), die bereits in einem Netzwerk integriert sind, sollen Neulingen beim Einstieg helfen und sie beim Aufbau des eigenen Netzwerkes unterstützen. Damit soll die Phase des alleinigen mühsamen Netzwerkaufbaus und der Suche nach interessanten Twitterern verkürzt werden. Es soll immer ein Ansprechpartner in dieser Einstiegsphase zur Seite stehen.

Die Neulinge sollen gar nicht das Gefühl haben, alleine unterwegs zu sein im Twitterkanal.

Ich erhoffe mir von dem Projekt möglichst vielen Twitterneulingen bei ihrem Einstieg zu helfen, sodass sie schnell den Sinn bzw. Nutzen von Twitter erkennen und die Twittersphäre bereichern können!

Gelingen kann dieses Projekt aber nur mit einer großen Anzahl von Twitterlotsen, die ihre Hilfe den Neulingen anbieten. Wer also schon eingefleischter Twitterer ist und helfen möchte, sollte einfach einen Tweet an den dafür eingerichteten Twitteraccount @zwitscherlotsen schicken.

Alles über den genauen Ablauf des Projektes könnt ihr unter http://www.formspring.me/zwitscherlotsen erfahren.

Update: Natürlich wäre es auch toll, wenn ihr Twitterneulingen von der Aktion berichten würdet, sodass wir auch Teilnehmer haben ;-)

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12 Dez, 2009

Formspring: FAQ-System mit Zukunft?

Posted by: saarlodri In: Web 2.0| Über dieses Blog

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen… es gibt ein neues Tool namens Formspring in der Web 2.0-Welt. Mit diesem Tool können über verschiedene Wege (Blog, Facebook etc.) Fragen gestellt werden (ggf. auch anonym). Die Fragen können dann vom Formspringuser beantwortet werden. Die Frage und dazugehörige Antwort, erscheinen dann auf einer FAQ-Seite.

Vor wenigen Tagen schwappte diese Formspring-Welle in meine Twittertimeline und da ich offen bin für neuartige Web-Tools, habe ich mich auch bei Formspring registriert.

Ich habe mich auf fremden Formspringseiten umgesehen und komme bzgl. der Nutzung zu folgendem Schluss

Ich sehe in Formspring die Chance oft gestellte fachspezifische Fragen aufzugreifen und zu beantworten. Ich werde dort jedoch keine Fragen beantworten wie “Wieviel Uhr ist es?”. Dies ist allerdings jedem selbst überlassen, wie er den Dienst nutzt, aber ich stelle mir eine Nutzung wie folgt vor:

Ein Blogleser gelangt (durch Zufall) auf meine Homepage und erkennt, dass ich viel über Twitter & Web 2.0 berichte. Vielleicht fällt ihm diesbezügliche eine Frage ein, die er gerne beantwortet hätte. Dann kann er in Zukunft entweder über www.formspring.me/andi1984 oder direkt über das Blog (siehe rechts unter “Frag mich was!” seine Frage stellen.

Ich werde in der nächsten Zeit beobachten, ob der neue Dienst Anklang bei euch findet und werde dementsprechend weiter verfahren.

Also bei Fragen zum Thema Web 2.0, eLearning oder Schule einfach eure Frage rechts eintippen und spätestens 1-2 Tage später sollte die Frage & Antwort auf http://www.formspring.me/andi1984 zu finden sein.

Habt ihr euch denn auch bei dem Dienst angemeldet? Was haltet ihr davon?

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Gestern kam mir beim zu Bett gehen eine Idee für ein neues Projekt. Es soll darum gehen, dass ihr euch über Twitter und hier im Blog zu einem bestimmten Sachverhalt bzgl. des Themas Schule, Schulleben, Bildung & Erziehung äußern könnt.

Frisch in den neuen Tag gestartet, habe ich die neue Aktion auf den Namen “YourSchool” getauft und über Twitter in mein Netzwerk eingespeist.

Den Auftakt heute machte die Frage “Wie war/ist deine Schulzeit?” Dazu sollten Twitteruser den Satz “Meine Schulzeit ist/war … ” ergänzen und nunja, heraus kamen einige interessante, amüsante, aber auch erschreckende Tweets.

Hier die Antworten:

Neben den teils positiven Aussagen, war es jedoch erschreckend für mich festzustellen, dass einige Twitteruser ihrer Schulzeit gar nichts abgewinnen konnten oder sogar schrecklich fanden.

Ich persönlich denke mit gemischten Gefühlen an meine Schulzeit. Nicht alle Erlebnisse waren toll, aber es war auch nicht alles schlecht. Natürlich gab es Lehrer/innen, die mir unsympathisch waren, andererseits gab es wiederrum auch Lehrer, denen ich es zu verdanken habe, dass ich heute da stehe, wo ich bin.

Zwei Lehrer blieben mir ganz besonders im Gedächtnis. Einmal ein Mathematiklehrer, der einen tollen Unterricht geboten hat und mir auch noch sehr sympathisch war. Der zweite Lehrer ist ein ehemaliger Informatiklehrer, der mir, durch seine Unterstützung, half eine Entscheidung zugunsten eines weiterführenden Gymnasiums gegenüber einer Fachoberschule zu fällen.

Wie war/ist denn eure Schulzeit? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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Wie ihr sicherlich wisst, bin ich bekennender Bildungstwitterer und beschäftige mich in meiner Freizeit u.a. mit Fragen bzgl. des Einsatzes von Twitter in Schulen und Hochschulen.

In diesem Zusammenhang habe ich zusammen mit Stefan Keul ein Projekt gestartet, das sich damit beschäftigen soll, warum eine Hochschule, ihre Studenten und Professoren inner- bzw. außerhalb von Vorlesungen twittern sollten. Ziel des Projektes ist es das Thema von vielen Seiten zu beleuchten, Vor- und Nachteile heraus zu arbeiten, Ideen zu sammeln und diese Ideen & Gedanken als Grundlage für Präsentationen, Mindmaps, Flyer etc. zu nutzen und zur Verfügung zu stellen.

Da wir auch an eurer Meinung interessiert sind, möchte ich euch an dieser Stelle mit einbeziehen.

Das Grund-Dokument, an dem ihr mitarbeiten könnt, findet ihr hier. Außerdem gibt es auch eine Wave zu diesem Thema, die ihr über die Suche “with:public tag:hochschule” in Google Wave erreichen könnt. Außerdem habe ich hier eine Liste mit Links zum Thema “Twitter in der Bildung” erstellt, die Artikel aus dem Internet enthält, die sich der selben Thematik annehmen.

Ich freue mich schon jetzt auf eure Kommentare und würde mich riesig freuen, wenn zumindest ein paar Blogleser mitdiskutieren und sich mit einbringen!

Kennt ihr weitere tolle Internetfundstücke zu diesem Thema, die nicht in meiner Liste sind? Was denkt ihr zu diesem Thema? Was haltet ihr davon Twitter mit in das Hochschulleben zu integrieren? Welche Vorteile/Nachteile hätte dies, eurer Meinung nach?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

Euer Andreas (andi1984 auf Twitter)

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